© Deutsches Herzzentrum, Foto: Kai Abresch

Herzzentrum der Charité

Ausgangssituation: Hochspezialisierte Herzmedizin trifft auf regulatorische Anforderungen

Als eines der führenden Zentren für Herz-Kreislauf-Medizin arbeitet das Deutsche Herzzentrum der Charité in einem Umfeld mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit, Stabilität, Nachvollziehbarkeit und regulatorische Compliance.Komplexe Eingriffe wie Aortenklappenimplantationen gehören zum klinischen Alltag und erfordern eine präzise Abstimmung von Prozessen, Systemen und Dokumentation.

Im Kontext des Implantateregisters Deutschland (IRD) müssen Eingriffe mit Aortenklappenprothesen vollständig, korrekt und strukturiert gemeldet werden. Die dafür relevanten Daten entstehen in verschiedenen spezialisierten Systemen und mussten bislang systemübergreifend zusammengeführt und geprüft werden.

Kunde Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC)
Branche Gesundheitswesen / KRITIS
Projekt Automatisierte Anbindung an das Implantateregister

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Tage im Jahr und 24/7 gewährleistet HBT dem DHZC Second-Level-Support

Unser Auftrag: Automatisierter und nachvollziehbarer Datenfluss

Ziel war ein belastbarer und praktikabler Prozess, der den Datensatz für Aortenklappen automatisiert zusammenführt und strukturiert aufbereitet. Regulatorische Anforderungen, klinische Abläufe und bestehende Systemlandschaften mussten dabei integriert betrachtet und fachlich kontrolliert verarbeitet werden.

In einem kleinen, interdisziplinären Team übernahm HBT die Steuerung und Umsetzung.
Ein iteratives Vorgehen ermöglichte es, im Zusammenspiel aus KRITIS-Anforderungen, dynamischer Regulatorik und heterogener Systemlandschaft früh wirksam zu werden und jederzeit den Überblick über fachliche, technische und regulatorische Anforderungen zu behalten.

Durch den Einsatz der Integrationsplattform InterSystems HealthConnect konnten stabile und interoperable Datenflüsse über unterschiedliche Systeme hinweg realisiert werden – eine zentrale Voraussetzung für verlässliche und nachvollziehbare Prozesse im KRITIS-Umfeld.

Unser Vorgehen: Strukturiertes, iteratives Vorgehen mit klarer Steuerung

Unser Ergebnis: Verlässliche Daten, spürbare Entlastung im Alltag

Bereits nach kurzer Zeit standen produktive Zwischenergebnisse zur Verfügung, die im klinischen Alltag genutzt werden konnten. Der Datensatz für Aortenklappen wird heute systemübergreifend automatisiert zusammengeführt, strukturiert geprüft und zentral bereitgestellt.

Das Herzzentrum kann regulatorische Meldungen zuverlässig vorbereiten, Daten gezielt prüfen und bei Bedarf korrigieren. Gleichzeitig ist die Lösung transparent umgesetzt, eigenständig erweiterbar und flexibel an neue Anforderungen und Datenquellen anpassbar. Damit entstand eine dauerhaft nutzbare Grundlage für weitere regulatorische Anforderungen.

»Das Projekt stand unter hohem fachlichen und regulatorischen Druck. HBT hat die Steuerung übernommen, jederzeit den Überblick behalten und dafür gesorgt, dass fachliche, technische und regulatorische Anforderungen sauber zusammengeführt wurden. Die Anwender freuen sich über die Arbeitserleichterung und die IT über den hohen Qualitätsstandard, der auch eigene Weiterentwicklung und Anpassungen ermöglicht. Aus unserer Sicht ein Vorzeigeprojekt.« sagt Frank Czaplicki, IT-Projektleiter DHZC

Ihr Ansprechpartner

Torge Hirsch
IT-Berater, Prokurist

torge.hirsch@hbt.de
+49 40 369 779-0

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